Inbound-Marketing – 10 Gründe, warum es so unglaublich wirksam ist

Christian
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Inbound-Marketing – was ist das nochmal?

Inbound-Marketing ist seit einigen Jahren bereits in aller Munde. Doch was genau zählt zum Bereich des Inbound-Marketings und für wen eignet sich diese Form der Werbung?

Kurz gesagt: Keine Marketing-Abteilung sollte heutzutage auf ein gut strukturiertes Inbound-Marketing verzichten. Dabei ist es von untergeordneter Bedeutung, ob Du als Zielgruppe B2B oder B2C Kunden erreichen möchtest. Auch welche Größe oder welchen Bekanntheitsgrad Dein Unternehmen momentan aufweist spielt zunächst keine Rolle.

Inbound-Marketing stützt sich auf die Tatsache, dass wir in einer Konsumgesellschaft leben. Sicher suchst auch Du selber im Internet nach Produkttests und Preisvergleichen, bevor Du dich beispielsweise einen neuen Kaffeevollautomaten kaufst. Der Hauptgrund, warum Inbound-Marketing so gut funktioniert, ist, dass sich die Kunden heutzutage selber proaktiv über neue Produkte auf dem Markt informieren und belesen. Mit Inbound-Marketing könntest Du diese Kunden abholen, indem Du relevanten Content und die passenden Produkte dort platzierst, wo Du vom User schnell und einfach abgerufen werden kannst.

Auch das steigende Misstrauen in Outbound-Werbeformate spricht gegen klassisches Marketing. Kaum jemand glaubt heutzutage noch an die Versprechen, die ein TV-Spot oder eine Radio-Sendung zum neuen Wunder-Fleckenmittel liefert. Wir haben die 10 Gründe, die für Inbound-Marketing sprechen zusammengetragen:

1. Inbound-Marketing ist wesentlich personalisierter als klassisches Marketing

Auch wenn Du denkst die perfekte Zielgruppe zur Vermarktung Deines Produktes gefunden zu haben, wirst Du dennoch viele Werbekosten ins Nichts schießen. Der Grund hierfür ist simpel: Auch wenn Dein Produkt optimal zu dem von Dir anvisierten User passen würde, hat dieser vermutlich eine andere Vorstellung, was er gerade in seinem Leben braucht oder machen möchte. Mithilfe des Inbound Marketings erreichst Du jedoch die User, die sich wirklich für Deine Produkte interessieren. Der Nutzer bekommt so nicht das Gefühl ihm wurde etwas durch Werbung aufgezwängt. Vielmehr hat er das Gefühl er selber habe die Entscheidung getroffen und ein gutes Angebot entdeckt – auch wenn Du ihm natürlich den Weg geebnet hast. Somit zählt Inbound Marketing als wesentlich authentischer als Outbound-Marketing.

2. Transparenz ist das Zauberwort

Das Wort Transparenz taucht inzwischen wesentlich öfter auf als vor einigen Jahren noch – doch woran liegt das? User haben es satt hinters Licht geführt zu werden. In Zeiten von „Enkeltricks“ und „Fake Rezensionen“ ist der Argwohn groß und das zu Recht. An dieser Stelle kommst Du ins Spiel: Gebe den Usern Informationen. Jede Information. Ohne Unique Content kommst Du im Bereich Marketing nicht mehr weit. Ein User lässt sich nur dann von Deinem Produkt überzeugen, wenn er denkt alles über das Produkt zu wissen, bevor er auf den Kaufen- oder Anmeldungs-Button drückt.

3. Inbound-Marketing ist wesentlich kostengünstiger

Eigentlich ist es logisch, dennoch ist dies ein wichtiger Punkt auf der Liste: Inbound Marketing kostet durchschnittlich nur einen Bruchteil von dem, was Du für klassische Marketing-Kampagnen Jahr für Jahr ausgibst. Zugegeben: Du gehst mit der Erstellung von Content in eine Vorleistung. Du bezahlst die Mitarbeiter und vielleicht auch verschiedene externe Dienstleister, die den wertvollen Content erstellen. Im Gegensatz zum Schalten eines TV-Werbespots wird dies nicht sofort zu einer Einnahmen-Steigerung führen. Doch Du Investierst diese Arbeit einmal und profitierst langfristig davon. Deine Umsätze steigen auf natürlichem, konstantem Weg statt für kurze Zeit in die Höhe zu schießen und sofort abzufallen, sobald das Ausgaben-Budget erschöpft ist. Die Aufmerksamkeit der User ist Dir somit nicht nur für eine kurze Zeit sicher.

4. Die nötigen Inhalte sind bereits vorhanden

…und zwar in Deinem Kopf! Jeder Online-Marketing-Manager muss seine Zielgruppe zwingend sehr gut kennen (Stichwort Buyer Persona). Denke kurz darüber nach: Du weißt bereits, was Deine Kunden wollen, was ihnen wichtig ist und worauf Sie besonderen Wert legen. Nutze dieses Wissen für die Erstellung von relevanten Inhalten – beispielsweise einem Erklär-Video oder einer Infografik. Wenn Du noch ganz am Anfang stehst, kann übrigens die Erstellung einer Customer Journey sehr hilfreich sein und wichtige Impulse für gute Inhalte liefern.

5. Inbound-Marketing macht schneller die Runde

Ein tolles neues Buch, ein günstiges Urlaubsangebot oder eine neue technische Errungenschaft – die Menschen lieben es zu teilen. In Zeiten von Facebook, Twitter, Blogs und Influencern behält niemand mehr etwas für sich. Auch wenn diese Entwicklung ab und zu bei Dir für eine Gänsehaut sorgt, für Inbound Marketing ist es das Beste was Dir passieren konnte. Du schaffst relevanten Content und wirst mit einem Vielfachen an Reichweite belohnt, ganz ohne einen Finger zu krümmen.

6. Du eröffnest so den Dialog mit Deinen Nutzern

Online Marketing hatte früher eine große Schwäche: die fehlende Nähe zum Kunden. Der persönliche Kontakt ist vielen Nutzern wichtig, Du brauchst das Gefühl zu wissen, wem Du etwas abkaufen wirst. Das kommt vor allem daher, dass wir seit Urbeginn darauf angewiesen waren unseren Instinkten und unserer Menschenkenntnis zu vertrauen. Inbound-Marketing gibt Dir die Chancen zu Deinen Kunden eine persönlichere Bindung aufzubauen, indem Du auf die speziellen Bedürfnisse der User reagierst und mit ihnen in einen Dialog trittst. Mit der richtigen Inbound-Marketing Strategie kommst Du Deiner Zielgruppe einen großen Schritt näher.

7. Der Nutzer gewinnt – Du aber auch

Inbound-Marketing hat nicht nur für Dich Vorteile, auch Deine User und Besucher profitieren davon. Durch die vielen Informationen, die Du vorweg lieferst gibt es wenige Fehlentscheidungen seitens Deiner User. Sprich: Du musst Dich mit viel weniger Rückgaben, Abmeldungen oder Beschwerden befassen. Das hat zwei Effekte: Erstens verbringst Du so weniger Zeit damit User zu beschwichtigen und zweitens bleibt eine positive Assoziation beim Kunden zurück. Denn auch wenn Kunden heutzutage viel Neues ausprobieren, die Erinnerung an ein gutes Einkaufserlebnis merken sie sich über viele Jahre hinweg und empfehlen dieses sogar an ihre Freunde weiter. Im besten Fall hast Du so eine ganze Menge neuer Bestandskunden akquiriert.

8. Inbound-Marketing eignet sich hervorragend für eine Automatisierung Deiner Prozesse

Das Aufbauen einer SEO-optimierten Linkstruktur, das Erschaffen von relevanten Inhalten, der Kaufprozess an sich – das sind Prozesse die sich mit einer durchdachten Strategie und der richtigen Portion Fachwissen ganz einfach automatisieren lassen. Inbound Marketing nimmt so nur einen kleinen Teil Deiner wertvollen Arbeitszeit in Anspruch – und bringt dennoch große Erfolge mit sich.

9. Global vermarkten war noch nie so einfach

Früher war es eine Herausforderung die Grenzen der Vermarktung auszuweiten – besonders beim stationären Handel war dies stets mit einem finanziellen Risiko verbunden. Durch professionelles Inbound-Marketing kannst Du ganz leicht von Neukunden auf der ganzen Welt gefunden werden und diese langfristig an Dein Unternehmen binden. Und man muss kein Mathegenie sein, um sich auszurechnen, was das für die Umsätze und den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens bedeutet.

10. Schon mal was von Thought Leadership gehört?

Thought Leadership kann grob mit „Meinungführerschaft“ übersetzt werden. Das Ganze ist schnell erklärt: in jedem Bereich gibt es ein Unternehmen, das eine marktführende Rolle einnimmt. Dabei kommt es weniger auf die Größe des Unternehmens an, als vielmehr darauf, dass sich das Unternehmen als Experte im jeweiligen Bereich herauskristallisiert hat. Besonders in wissensaffinen Branchen wie Software, Technologie, Medizin usw. kommt es darauf an, dem Kunden oder Nutzer zu vermitteln, dass man sich im gefragten Bereich am besten auskennt, ein Profi auf diesem Gebiet ist. Mit Inbound-Marketing und dem damit verbundenen Content wirst Du zu einem Experten – und das wissen Deine Nutzer zu schätzen.

Weiterführende Informationen:

Customer Journey oder: Das Leben des Kunden ist eine Reise…

Buyer Persona Konzept oder: Das Ende gestaltloser Zielgruppen

Christian
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