PageSpeed: Sieben Tipps für rasend schnelle Websites

Vinzenz
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Viele Webmaster stehen derzeit vor der großen Herausforderung, dass seit Ende August der Traffic deutlich zurückgegangen ist. Was ist passiert und wie kann man das beheben? Wir verraten es Ihnen.

Als Webmaster wissen Sie wahrscheinlich, dass mittlerweile mehr als die Hälfte aller Seitenaufrufe auf mobilen Geräten stattfindet. Wenig überraschend ist es dann, dass Suchmaschinenbetreiber die Ladezeiten von Webseiten in den Fokus genommen haben, um Suchenden nicht nur die passenden Ergebnisse, sondern auch schnell ladende und dadurch benutzerfreundliche Seiten zu präsentieren.

Bereits seit geraumer Zeit wurde im Web über das User Experience Update eines gewissen amerikanischen Suchmaschinenriesen diskutiert, welches dann auch von Juni bis Ende August 2021 ausgerollt wurde (Link).

Kurz zusammengefasst: Weiterhin bleibt der Inhalt das wichtigste Kriterium, aber da für eine Suchabfrage viele Ziele existieren, kann die Ladezeit neben diversen anderen Faktoren den entscheidenden Vorteil gegenüber Wettbewerbern bedeuten. Sprich wenn Ihre Webseite eine lahme Ente ist und die Seite Ihres Konkurrenten eine Rakete, dann darf es nicht wundern, dass die Konkurrenz vorbeizieht.

Allerdings können Sie Ladezeit einer Webseite viel besser steuern als andere Faktoren. Wir verraten Ihnen wie das geht.   

Wie Sie die Ladezeiten Ihrer Webseite optimieren

1. Bilder reduzieren

Sie kennen das sicher auch, dass manche Webseiten so aufgebaut sind wie Hochglanzmagazinen mit zahlreichen hochauflösenden Bildern oder gar Videos im Hintergrund. Dumm nur, dass die Ladezeiten solcher Seiten, vor allem auf dem Smartphone eine gefühlte Ewigkeit sind, was mit unter auch zu sehr hohen Bounce-Raten führt.

Eine einfache Möglichkeit ist ein Redesign hin zu einer schlichten und aufgeräumten Seite. Marketingmaterialien mit hochauflösenden Bildern oder Verweisen auf einen Videokanal kann man stattdessen als PDFs zum Download anbieten.

2. Bildgröße und Bildformate optimieren

„Größer ist besser“ funktioniert mit Blick auf die Ladezeiten nicht. Ein relativ schneller Handgriff die Ladezeiten zu optimieren liegt in der Anpassung der Bildgröße. Wenn also nur ein Ausschnitt eines Bildes angezeigt werden soll, macht es keinen Sinn, dass das gesamte Bild hochaufgelöst im Hintergrund geladen wird. Passen Sie Bildgrößen schlicht an die gewünschte Darstellung an.

Die Größenanpassung eines Bildes hilft bereits deutlich die Filegröße zu reduzieren und so die Ladezeiten zu verbessern, vor allem wenn auf einer Zielseite viele Bilder liegen.

Darüber hinaus gibt es einen weiteren Weg de Filegröße eines jeden Bildes zu verkleinern. Nutzen Sie moderne Bildformate. Hier finden Sie ein Tool, mit dem Sie Bildformate sehr einfach komprimieren können: https://tinypng.com/

TYPO3 Nutzer, die nicht jedes einzelne Bildformat manuell ändern wollen, empfehlen wir eine WebP-Extension, mit deren Hilfe alle Bilder in das WebP-Format umgewandelt werden. Gerne helfen wir Ihnen bei der Installation.

3. Script komprimieren

Während Bildoptimierungen in Eigenregie durchgeführt werden können und bereits für eine sichtbare Verbesserung der Ladezeiten sorgen sollten, reicht das nicht immer. Gerade komplexe Seiten beinhalten sehr viel Script.

Die Lösung: Bestandteile des Scripts, insofern möglich, komprimieren.

4. Überflüssige Fonts entfernen

Standardmäßig werden bei der Installation eines CMS zahlreiche Fonts per default mitinstalliert. Auch wenn diese auf der Webseite nicht verwendet werden, werden diese Fonts mitgeladen.

Tipp: Ungenutzte Fonts einfach entfernen.

Gerne unterstützen wir Sie bei der PageSpeed-Optimierung!

Nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf.

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5. Redirects reduzieren

Redirects (Weiterleitungen) wirken sich negativ auf die Ladegeschwindigkeit aus. Häufig werden Redirects nach einem Umzug einer Webseite gesetzt oder auf einen speziellen Sprachbereich, der anhand der IP-Adresse der Besucher zugewiesen wird.

Obgleich solche Redirects durchaus sinnvoll erscheinen, verlangsamen diese den Ladevorgang auf einer Webseite.

6. Schnelleren Hostingserver verwenden

Wenn wir auf Ladezeiten blicken, denken wir häufig an die Bandbreite der Besucher, gerade auf mobilen Geräten. Aber nicht immer liegen lange Ladezeiten am Empfänger, sondern auch am Sender.

Sie haben sich bestimmt schon gefragt, wieso es so große Preisunterschiede je nach Anbieter für das Hosting gibt. Zum Teil liegt das an mehr Speicher und unterschiedlichem Service, aber durchaus auch an Prozessorenleistung, Bandbreite und Trafficbeschränkungen.

Achten Sie auf die Wahl des richtigen Hostingpaketes und Anbieters.

Sie benötigen schnelles Hosting für Ihre TYPO3 oder Wordpressseite? Wir hosten auf eigenen hochperformanten Servern, gerne helfen wir Ihnen weiter.

7. Modernes CMS verwenden

Bereits die Auswahl für ein CMS hat Einfluss auf die Ladegeschwindigkeiten. Als Agentur empfehlen wir TYPO3, da das CMS neben der Ladezeiten noch zahlreiche weitere Vorteile gegenüber anderen CMS bietet.


Weiterführende Links

Hier finden Sie einen Ladezeiten-Vergleich der verbreitetsten CMS:
https://discuss.httparchive.org/t/cms-performance/1468

Prüfen Sie hier die Ladezeit Ihrer eigenen Webseite:
https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/